Stationsinfo

Als Wetterstation ist eine Funkwetterstation Nexus von TFA-Dostmann im Einsatz. Alle Messwerte werden von den Sensoren aufgenommen und per Funk an die Wetterstation übertragen. Diese wiederum werden per USB-Schnittstelle an unseren Wetterserver übertragen. 

Gemessen werden folgende Werte: Außentemperatur, Luftfeuchte, Luftdruck, Bodentemperatur in 20cm Tiefe, Niederschlag sowie Windgeschwindigkeit- und Richtung. 

Messwerteermittlung:
Die Messwerte werden alle 10-30 Sekunden von der Funkwetterstation abgerufen und direkt an den Wetterserver weitergeleitet. Auf dem Wetterserver werden die Daten mit Hilfe von WsWin (Wetterstation Bedien- und Auswertesoftware) ausgewertet und dann ins Internet übertragen.

Außsensensoren:
Die Außensensoren sind im Garten auf einer freien Fläche positioniert. station_mariastein Der Temperatursensor befindet sich in ca. 2m Höhe in einem eigens gebauten Strahlungsschutz, um genaue Messwerte zu erhalten. Ein Dank gilt an Robert Fraungruber für die tolle Anleitung. Der aktive Strahlungsschutz verfügt über einen eingebauten Lüfter der über ein ebenfalls selbstgebautes Solarpanel betrieben wird, um auch die letzte Stauwärme zu verhindern. Der Windmesser mit eigener Solarzelle befindet sich überhalb des Strahlungsschutz an einem Mast in einer Höhe von etwa 6 Meter. 

Um die Niederschlagsauflösung der Nexus von 0.7mm zu verbessern, habe ich mich auch hier von der Idee von Robert inspirieren lassen und den Regenmesser mit einem 24cm großen Trichter modifiziert um auch kleinste Niederschläge messen zu können. Neben dem Regenmesser der Nexus befindet sich noch ein Baumarktregenmesser um die gemessenen Werte vergleichen zu können. 

Um die Bodentemperatur und auch den ersten Frost messen zu können wurde am 18. Oktober 2014 ein Bodensensor installiert. Dabei handelt es sich um einen normalen Außensensor mit Kabelsonde und misst die Temperatur 20cm unter der Erde.bodensensor-20cm 

Umgebung:
Die Wetteraufzeichnungen gelten für den Raum Mariastein, Angerberg, Angath und Kirchbichl. Alle aufgezeichneten Messwerte werden in periodischen Abständen in das Internet übertragen, wodurch die Mariasteiner Messwerte weltweit abgerufen werden können.

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